geLiebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Sehr geehrte Anwesende
Liebe Gewerbetreibende und Vereinsvertreter
Werte Vertreter des Landkreises, anderer Kommunen oder politischer Ebenen.
Liebe Kolleginnen und Kollegen der Gemeinde Malsch,
Werte Vertreter der Blaulicht Organisationen, wie der Polizei, den Rettungsdiensten und der Feuerwehren.
Begrüßen werde ich heute allerdings auch erneut potentielle Straftäter. Also die, die wahrscheinlich in naher Zukunft planmäßig sicher wieder von einer kleinen Gruppe der Bevölkerung unterstützt werden, damit eine Hausbesetzung unter großen Jubel stattfinden kann. Begrüßen darf ich somit, Sie werden es vermuten, das Prinzenpaar der GroKaGe Malsch, Prinz Mario, der erste mit unserer Lieblichkeit, Prinzessin Melanie, die erste. Und ich bin mir sicher, dass ich auch in diesem Jahr den Kampf gegen die Narren, den ich erneut bestmöglich bestreiten werde, fast freiwillig verliere.
Ich bin dankbar und froh Sie alle willkommen heißen zu dürfen, hier im schönen Bürgerhaus zu meinem mittlerweile vierten Neujahrsempfang als Bürgermeister der schönen Gemeinde Malsch.
Sehr geehrte Damen und Herren,
auch in diesem Jahr halte ich mich gerne wieder kurz und werde Ihnen die einzelnen Themenbereiche immer mit je einem Rückblick auf das vergangene Jahr und Ausblick auf die geplanten Aktionen in der Zukunft geben.
Direkt im Anschluss an diesen Teil werde ich die Ehrenamtspreise verleihen. Und ich bitte Sie, dass bei der wertvollen Arbeit unserer aktiven Mitbürgerinnen und Mitbürger genügend Aufmerksamkeit gegeben ist. Am Ende der Veranstaltung ist noch genügend Zeit im gemütlichen Rahmen für den regen Austausch.
Lassen Sie uns nun gemeinsam auf das Jahr 2025 zurückblicken.
Beginnen will ich direkt mit der ersten Gemeinderatssitzung des Jahres 2025, genauer gesagt, am 28. Januar, also vor knapp einem Jahr. In dieser Sitzung wurde der Doppelhaushalt der Gemeinde Malsch für 2025 und 2026 eingebracht.
Wie immer begann ich diesen mit dem Rückblick auf den Doppelhaushalt davor, also was wir die zwei Jahre zuvor eingebracht, damit zugesagt und versprochen haben und was wir davon in diesen beiden Jahren umsetzen konnten. Aber auch, was in diesen beiden Jahren zusätzlich oder alternativ abgearbeitet wurde oder was wir warum auch immer bewusst nicht getan haben, was wir geschoben haben oder was liegen geblieben ist.
Kommen wir aber zurück zum eingebrachten Doppelhaushalt und damit zu den neuen Aktionen für 2025/2026. Denn noch immer stehen viele Punkte auf der kurz- und mittelfristigen Agenda und damit kostspieligen Investitionen.
Wichtig ist und bleibt mir die globale Denkweise und damit die schon mehrfach an dieser Stelle angesprochene globale Finanzplanungsliste der Gemeinde Malsch.
Darauf sind, wie ebenfalls schon mehrfach erwähnt, Themen mit Gesamtinvestitionen von 250 Millionen €. In meinen Folien, die ich vor knapp einem Jahr bei der Haushaltseinbringung gezeigt habe und die selbstverständlich online in unserem Bürgerinformationssystem zu finden sind, hatte ich eine Auswahl der sehr dringend anstehenden großen, baulichen Investitionen aufgeführt, die es zu entscheiden galt.
Dies waren die folgenden acht Themen, jeweils mit den für den Haushalt geschätzten Kosten:
Haben Sie auf die Schnelle mitgerechnet? Unter den beiden Summenstrichen waren das nun geschwind mal knappe 65 Millionen Euro. Viel Geld also, für die wir uns im Gemeinderat in diesem Doppelhaushalt die Karten legen wollten.
Alles strategisch wichtige und richtungsweisende Themen, ja, fast alles Grundsatzentscheidungen für die Gemeinde Malsch, die seit sehr vielen Jahren anstehen.
Alles ganz dicke Bretter.
Im Laufe des letzten Jahres haben wir für fast alle dieser Themen entsprechende Machbarkeitsstudien mit mehreren Alternativen im Gemeinderat vorgestellt und diskutiert.
Viele dieser Themen stehen seit sehr vielen Jahren an und wir wollten eigentlich all diese Themen mit der notwendigen Sorgfalt und Ruhe angehen.
Aber wie so oft kam es dann doch, zumindest teilweise, anders.
Denn die große Politik hat im Oktober, also vor ca. drei Monaten, Details für die sogenannte Sport Milliarde gebracht. Ein bundesweites Förderprogramm mit einer durchaus beachtlichen Summe. Die letztmögliche Teilnahme an diesem vierjährigen Förderprogramm ist nächste Woche. Ein enger Zeitraum für eine Teilnahme, bei der viele Anforderungen erfüllt sein müssen. Doch glücklicherweise hatten wir dank der guten Vorarbeiten viele notwendige Details und Unterlagen schon vorliegen.
Wie auch immer, der notwendige Gemeinderatsbeschluss für die Teilnahme liegt seit Mitte Dezember vor. Wir gehen mit zwei Projekten ins Rennen.
Das erste ist die dringend sanierungsbedürftige Bühnsporthalle und das zweite ist ein Anbau auf der Bühn für ein wie auch immer ausgestaltetes Lehrschwimmbecken beziehungsweise Funktionsbad.
Leider ist seit Jahren bekannt, dass wir die Bühnsporthalle bereits bei 10 cm Schneelast sperren müssen, da diese aufgrund dieser Last einstürzen kann. Vor genau 20 Jahren ist in Bad Reichenhall deren Eissporthalle eingestürzt. Viele erinnern sich sicher noch an die grauenvollen Bilder. 15 Menschen starben dabei.
Leider hat unsere Halle genau dieselbe Dachkonstruktion.
Eine solche Tragödie gilt es definitiv zu verhindern und trotz allem den Sportbetrieb noch so lange als möglich - aber selbstverständlich sicher - aufrecht zu erhalten.
Auch das Lehrschwimmbecken an der Hans-Thoma-Schule ist in die Jahre gekommen. Selbst ich habe darin schon schwimmen gelernt und das ist - gelinde gesagt - auch schon einige Jahre her.
Drücken Sie uns die Daumen, dass wir in den Genuss einer Förderung kommen. Denn glauben Sie mir, das macht die Umsetzung bei unserer Haushaltslage erheblich einfacher.
Auch für das Feuerwehrgerätehaus in Sulzbach haben wir im Laufe des Jahres drei Varianten erarbeiten lassen. Der Gemeinderat und die Feuerwehrspitzen kennen diese bereits. Diese Varianten werden wir nun auch zeitnah öffentlich im Gemeinderat vorstellen und diskutieren, damit danach die ebenfalls dringend notwendige Entscheidung getroffen werden kann. Denn auch diese ist mehr als überfällig.
Der Schulhof der Hans-Thoma-Schule war für die Haushaltseinbringung mit einem dicken Daumen von 900.000 € abgeschätzt. Der Schulhof sieht heute noch genauso aus als ich seinerzeit dort Grundschüler war.
Die erste konkrete Planung lag dann doch bei 1,4 Mio €.
Nach einigen Diskussionen und sagen wir finanziellen Optimierungen im Gemeinderat, gab es Ende Dezember nun den Beschluss - der Schulhof wird saniert. Für die Umgestaltung wurden Mittel von knapp 1 Million Euro freigegeben. Nun geht es an die Ausschreibung, Vergabe und dann endlich in die Umsetzung.
Über eine straff zu führende Projektleitung bleiben wir dann bestmöglich im Zeit- und Kostenrahmen.
Anstatt der angedachten Komplettsanierung des Gemeindehauses am Weiherbach konnten wir dankenswerterweise als Alternative die „Eintracht“, also die ehemalige Gaststätte, erwerben. Damit können wir ebenfalls entsprechenden Wohnraum schaffen, doch mit wesentlich weniger Investitionen. Hierzu und auch bezüglich der weiteren Vorgehensweise zum Gemeindehaus am Weiherbach werden wir in diesem Jahr entsprechende Vorlagen erarbeiten. Damit können auch diese beiden Themen final entschieden und ebenfalls abgearbeitet werden.
Die energetische Sanierung des Rathauses haben wir aufgrund der Dringlichkeit der anderen Themen vorerst vertagt. Energetisch haben wir nur die maroden Fensterdichtungen erneuert. Damit zieht es bei den Fenstern nicht mehr rein und der Energieverlust ist zumindest etwas reduziert.
Die letzten beiden im Haushalt erwähnten Themen mit Neubau der KiTa am Festplatz und dem Neubau eines Rettungszentrums inklusive der Konsolidierung unserer Technischer Betriebe, waren in Summe ebenfalls mehrfach Thema im Gemeinderat.
Die aktuellen Hochrechnungen bezüglich der notwendigen Betreuungsplätze zeigt auf, dass wir Stand heute keinen Neubau einer weiteren Kindertagesstätte benötigen. Es gibt mittlerweile verschiedenste Planungen für einen Neubau einer Kita am Festplatz. Diese wurden auch im Gemeinderat präsentiert.
Auch die Konsolidierung unserer Technischen Betriebe, also Bauhof, Wasser, Abwasser und möglicher weiterer Kolleginnen und Kollegen an einem Standort, ist über einen Erweiterungsbau am Bauhof möglich.
Eine Zusammenlegung ist operativ, baulich und logistisch mehr als sinnvoll. Zudem ist das alte Gebäude an der ehemaligen Kläranlage, neben dem Malscher Grünschnittplatz, definitiv eine Zumutung für die Mitarbeiter vor Ort. Dieses Gebäude ist nicht nur energetisch in einem, sagen wir, sehr besch…….eidenen Zustand.
Auch der Zustand der Straße, falls man diese noch so bezeichnen will, ist in unsere bisherigen Überlegungen mit eingeflossen.
Damit haben wir die Entscheidungen der knapp 65 Mio. €, also dem ersten Teil der Haushalteinbringung, bestmöglich angedacht, diskutiert, entschieden und teilweise bereits auf den Weg gebracht.
Bis wir diese für Malsch sehr wichtigen Themen nach und nach final umgesetzt haben, vergeht noch einiges an Zeit. Und damit haben Sie bereits einen Ausblick für 2026 und die kommenden Jahre.
Eine weitere Facette in der Haushaltseinbringung war die Fortführung der Sanierung anstehender maroder Straßen.
Die globale Liste der sanierungsbedürftigen Straßen enthält etwa 25 Millionen €. Also auch nix für geschwind mal nebenbei.
Die Friedrich-Ebert-Straße ist nun die nächste der zu sanierenden Straßen und die Planungen dafür wurden mehrfach diskutiert und optimiert. Die Sanierung wird nun im April leider etwas verzögert beginnen.
Die Entsorgungskosten des Straßenaushubs beim Binsenweg waren sehr hoch. Sie erinnern sich: Die nicht eingeplanten Mehrkosten für die Entsorgung des Aushubs lagen bei mehr als 600.000 € und aufgrund dieser hohen Zusatzkosten werden wir es bei der Friedrich-Ebert-Straße anders angehen. Wir nutzen nun, anstatt des Entfernens der alten Abwasserrohre und einer Neuverlegung, das sogenannte Inliner-Verfahren für die Sanierung der alten Abwasserrohre. Wir lassen damit die alten Rohre im Erdreich und tauschen diese nicht aus.
Diese Maßnahme ist laut den Experten genauso langlebig und haltbar wie der komplette Austausch der Abwasserrohre. In Summe ist dies aufgrund der erwähnten Entsorgungsthematik um einiges kostengünstiger, denn keiner weiß, was real im Untergrund auf uns wartet.
Für die Anwohner wird dieses Verfahren mit wesentlich weniger Baulärm und damit auch weniger Belästigung verbunden sein.
Im letzten Jahr hat der Gemeinderat bzgl. der globalen Liste der sanierungsbedürftigen Straßen die einzelnen Kategorien entschieden und damit die Reihenfolge der Straßen definiert, die wir nun nach und nach abarbeiten werden. Diese Liste ist ebenfalls online im Bürgerinfo einsehbar.
Somit ist auch in diesem Bereich ein Ausblick auf die kommenden, mindestens zehn Jahre gegeben.
Im Gemeinderat sind wir uns aber leider alle einig, dass sicherlich die ein oder andere Maßnahme im Bereich der Straßen, Abwasserkanäle oder Wasserleitungen noch hinzu und damit nicht nur finanziell dazwischenkommen wird.
Auch das wichtige Thema der Wasserversorgung von Sulzbach, also Neubau von Hochbehälter, Nutzung der Quelle sowie einem zweiten neuen Leitungsweg im Havariefall, wurden weiterbearbeitet, mehrfach diskutiert und bis kurz vor die Entscheidungsreife gebracht. Hier werden wir so zügig als möglich die Entscheidung forcieren, damit auch hier endlich final geplant, vergeben und gebaut werden kann und somit die Wasserversorgung für Sulzbach noch sicherer gegeben ist.
Wir haben zu allem vorgesagten auch detaillierte Karten für das Starkregenrisikomanagement erstellen lassen und hier im Bürgerhaus öffentlich präsentiert. Selbstverständlich sind auch diese Unterlagen online und digital verfügbar.
Erneut meine Bitte an Sie, sichten Sie diese Karten und sichern ihr privates Hab und Gut und schützen ebenfalls sich und auch das Leben ihrer Liebsten.
Wir haben im letzten Jahr bereits Maßnahmen für die gemeindeeigenen Gebäude im Gemeinderat präsentiert und die ersten Maßnahmen mittlerweile umgesetzt und werden daran auch in diesem Jahr weiterarbeiten.
Aber ja, auch hier stecken viele Details, viel Arbeit, Zeit und final finanzielle Ressourcen dahinter, damit wir die Gebäude der Gemeinde Malsch vor einem Starkregen bestmöglich schützen können. Wir sind uns allerdings bewusst, dass wir definitiv nicht alle knapp 100 Liegenschaften der Gemeinde vollumfänglich schützen können.
Als nächstes spannendes Thema will ich kurz auf die Weiterführung des Hochwasserschutzes eingehen. Denn vor mehr als vier Jahren hatten wir genau hier im großen Saal den sogenannten „Scoping Termin“ für die drei anstehenden Hochwasserschutzmaßnahmen. Nun endlich liegen seit Mitte Dezember alle notwendigen Dokumente vor, die durch externe Ingenieurbüros berechnet und zusammengetragen wurden. Diese wurden je Maßnahme - sobald diese vollständig digital vorlagen - umgehend online eingereicht und parallel dazu die noch immer notwendigen Papierversionen ausgedruckt und abgegeben.
Wenn wir nun das „Go“ bzgl. der Vollständigkeit vom Landratsamt bekommen, dann werden wir die drei vom Gesetzgeber vorgesehenen Papierversionen ausdrucken und ich darf dann die jeweils ca. 200 Dokumente einzeln unterschreiben.
Drei Maßnahmen, jeweils drei Papierversionen mit jeweils um die 200 Dokumente, also circa 1.800 mal unterschreiben.
Ich freue mich riesig darauf, denn dann ist auch dieser für Malsch sehr wichtige Knopf endlich auch formal dran!
Auch die Umgestaltung am Malscher Friedhof ging weiter voran.
Wir haben für die halbanonyme Bestattung ein neues Grabfeld begonnen. Das so genannte "Urnenwäldchen" im unteren Teil des Malscher Friedhofs. Die Gesamtkosten von circa 130.000 € sind zwar hoch, doch wir haben dafür rund 100.000 € an Förderungen bekommen und das freut nicht nur mich sehr.
Sowohl das Rosengärtle als auch das Lavendelgärtle wurde in den letzten Jahren sehr gut angenommen. Deshalb haben wir uns für ein weiteres Grabfeld in einer ähnlichen Gestaltung oberhalb des neuen Urnenwäldchen, also direkt neben der alten Kapelle entschieden. Auch dieses soll in 2026 fertiggestellt werden.
Aufgrund der mittlerweile vielen neuen - durch uns gepflegten Grabfelder - haben wir nachvollziehbar auch einen immer höheren Pflegeaufwand. Wir haben uns deshalb für die externe Vergabe der Grabarbeiten der Erdgräber entschieden. Damit haben die beiden Mitarbeitenden auf dem Friedhof mehr Zeit für die - nicht nur mir - sehr wichtige Pflege des Friedhofs.
Gerne erinnere ich an dieser Stelle erneut an die wunderschön gestaltete Friedhofsbroschüre mit vielen interessanten Details. Diese gibt es online, genauso wie in den Rathäusern.
Selbstverständlich möchte ich auch heute Themen erwähnen, die wir im Bereich der Digitalisierung weiter getrieben und vorangebracht haben.
Als Diplom-Informatiker bin ich natürlich sehr stolz darüber, dass wir mittlerweile als Gemeinde bereits einiges umgesetzt haben. Im Kreise der umliegenden Kommunen müssen wir uns definitiv nicht mehr verstecken.
Der KI basierte Info-Storch unterstützt Sie seit über einem Jahr auf unserer Homepage bei ihrer Recherche.
Mittlerweile bieten wir zusätzlich zur Homepage, Facebook und Instagram, auch einen WhatsApp Kanal für noch mehr Transparenz und schnelle Informationen an. Folgen Sie uns gerne auch digital.
Letzten November haben wir mit der KI basierten Protokollierung der Gemeinderats- und Ausschusssitzungen begonnen. Wir haben damit bisher sehr gute Erfahrungen gemacht und wir sparen für die Protokolle einiges an Zeit und Aufwand.
Inwieweit wir künftig dann diese wesentlich ausführlicheren Protokolle auch öffentlich für Sie einsehbar und somit online im Bürgerinformationssystem einstellen, werden wir in diesem Jahr im Gemeinderat entscheiden. Auch ob es eine namentliche Abstimmung geben wird und ob diese dann ebenfalls öffentlich verfügbar sein soll. Damit können sie im Nachgang nachlesen wie ein Tagesordnungspunkt ablief und wer wie abgestimmt hat. Damit wäre online die volle Transparenz gegeben und das ist und bleibt mir auch weiterhin wichtig.
Auch weitere KI basierte Werkzeuge denken wir derzeit an. Lassen Sie sich überraschen! Selbst ich bin oft überrascht, was aktuell in diesem Bezug in Bewegung ist und was möglich sein wird.
Wir sind in den Endzügen der Umsetzung des virtuellen Amtes.
Was ist das und was bringt Ihnen das?
Damit können Sie von zu Hause aus per "Videoschalte" zu unseren Mitarbeiterinnen des Meldeamtes Kontakt aufnehmen und sich die Dokumente erläutern lassen und diese gemeinsam ausfüllen. Final können Sie von daheim aus sogar rechtssicher digital unterschreiben - selbstverständlich ohne den Umweg des Ausdrucks und Einscannens. Damit sparen Sie sich sowohl den Weg ins Rathaus als auch die Suche nach einem Parkplatz.
Selbstverständlich bleibt Ihnen der gewohnte Service vor Ort direkt in den Rathäusern auch weiterhin erhalten.
Anfang Dezember wurde eine Abholstation am Malscher Rathaus aufgebaut. Damit können Sie wahlweise dann nach Inbetriebnahme Ihre neuen Dokumente, wie Ausweise oder Reisepässe, abholen. Und das 24/7, also 24 Stunden an allen Tagen des Jahres, somit unabhängig von unseren Öffnungszeiten und ganz ohne Termin, ohne Wartezeit und ohne anstehen.
Ebenfalls möchte ich Ihnen einen Ausblick auf „LoRaWAN“ geben. Dieses neue Netzwerk haben wir bereits in groben Zügen in Malsch erstellt. Gemeindeeigene Zähler und Sensoren können über dieses Netzwerk kommunizieren.
Was bedeutet das und vor allem was bringt Ihnen diese Neuerung?
Wir haben bereits erste digitale Wasserzähler der kommunalen Liegenschaften auf diese neue Technik umgestellt. Diese Zähler senden einmal täglich die aktuellen Wasserzählerstände. Diese können auch Fehlermeldungen senden. So können unter anderem Wasserrohrbrüche aufgrund der Wassermengen bestmöglich erkannt und an uns gemeldet werden.
Wir werden nun nach und nach auch die Wasserzähler der privaten Gebäude, also ihre Wasserzähler zu Hause tauschen. Denn diese müssen so oder so turnusmäßig getauscht werden und werden dann gleich durch neue digitale Wasserzähler ersetzt. Damit ersparen wir Ihnen die Arbeit der Ablesung, können bestmöglich Fehler erkennen und Sie bei Bedarf informieren.
Sicherlich fragen Sie sich gerade, was diese „neumodischen Dinger“ denn kosten. Und ja, natürlich sind diese teurer als die herkömmlichen Wasserzähler. Doch das Schöne daran ist, dass diese neuen Dinger quasi doppelt so lange "halten" als die Alten und damit müssen diese erst nach der doppelten Zeit ausgetauscht werden. Das bedeutet, die "alten Dinger" müssen in der gleichen Zeit zweimal ausgetauscht werden und diese Neuen nur einmal. Und damit sind diese neuen digitalen teureren Wasserzähler in Summe günstiger als die bisherige Technik.
Auch den Prozess der Rechnungsstellung, des Drucks und des Versands der Papierrechnung und weiterer Dokumente optimieren wir parallel dazu. Denn auch das spart uns Geld und optimiert Arbeitszeit.
Sie erinnern sich vielleicht noch an meine Neujahrsrede vor drei Jahren?
Dort hatte ich erwähnt, dass wir viele unterschiedliche Abholzeiten für unsere Kitas hatten. Diese haben wir nun in der Zwischenzeit angepasst.
Das war definitiv kein leichtes Thema und damit auch keine leichte Prozessanpassung, denn ja, wir haben den Eltern Flexibilität genommen und auch Preise angepasst und erhöht.
Das tut mir persönlich wirklich sehr leid. Doch mit diesen Aktionen konnten wir die Stabilität und damit auch die Verlässlichkeit der Betreuung erhöhen.
Die Maßnahmen haben gewirkt, denn so ist ein Steuern des vorhandenen Personals einfacher möglich und die Komplexität nicht mehr so stark gegeben.
Wir haben nun nicht nur aufgrund dieser Maßnahme zwei Jahre in Folge keine Warteliste mehr für Kinder, die an einer Kita angemeldet werden.
Glauben Sie mir, auch ich persönlich bin sehr sehr dankbar über diese positive Entwicklung.
Aktuell ändern wir das Schulkonzept, so dass an allen Schulen identische Angebote und Zeiten möglich sind. Damit werden in Malsch wieder Schulbezirke eingeführt und die Kinder können selbstständig zur nahegelegenen Schule zu Fuß gehen.
Einige dieser Anpassungen werden sicher erneut für Unmut sorgen und diese Umstellung wird leider erneut Flexibilität nehmen, doch auch diese Schritte sind langfristig gesehen sinnvoll und werden vom Gemeinderat getragen.
Nun will ich Sie noch ganz kurz über den aktuellen Stand von drei, für die Malscher Bevölkerung sehr wichtige, Themenfelder informieren. Als Gemeinde begleiten und unterstützen wir diese auch weiterhin sehr gerne.
Dank der Deutschen Telekom wurde in Sulzbach der FTTH-Ausbau quasi fertig gestellt und in Malsch in der Neuen Heimat bereits begonnen.
FTTH - Fiber to the Home, bedeutet, dass Glasfaser bis in die Wohnung geführt werden und damit sehr hohe Bandbreite verfügbar sind. Die Kosten des Glasfaserausbaus werden vollumfänglich durch die Deutsche Telekom getragen und damit ohne Kostenbeteiligung der Gemeinde Malsch umgesetzt. Und ja, es wird getan!
Auch die Arbeiten am neuen Polizeiposten in Malsch gehen dem Ende entgegen und der Umzug der Malscher Polizei kann demnächst erfolgen. Ich freue mich von Herzen für die Polizistinnen und Polizisten, dass sie dann endlich aus den alten und beengten Räumen herauskommen.
Auch die Notfallversorgung innerhalb von Malsch wird noch viel besser. Der Rettungsdienstleister ProMedic ist seit einiger Zeit tagsüber mit einem Fahrzeug in Malsch anwesend. Es wurde weiter oben, im sogenannten Bereichsausschuss entschieden, dass es in Malsch einen eigenständigen Rettungsdienststandort geben wird. Und das 24/7. Somit wird der Rettungsdienst rund um die Uhr an allen Tagen des Jahres in Malsch für uns alle präsent sein. Auch diese Umsetzung wird selbstverständlich durch die Gemeinde mit einem eigenen Bebauungsplan unterstützt.
Doch wie auch beim Polizeiposten, wird auch dies geplant, gebaut, gesteuert, finanziert und damit umgesetzt und vermietet durch einen Investor.
Deshalb auch an dieser Stelle herzlichen Dank für den Einsatz und die Umsetzung dieser bedeutenden Themen für Malsch.
Sie sehen, viele spannende und herausfordernde Themen, die im letzten Jahr angegangen und entschieden wurden und die es sicherlich auch erneut in diesem Jahr geben wird.
Und bei all dieser Themenvielfalt passieren uns selbstverständlich auch Fehler. Das bitte ich zu entschuldigen. Doch Fehler sind menschlich und wir tun auch weiterhin unser Bestes, so dass wir diese dann umgehend beheben und künftig durch Prozessanpassungen vermeiden können.
Und all das kostet entsprechendes Geld, doch glücklicherweise werden wir ja sehr bald von ganz oben mit einem reichlichen Geldsegen fast schon überschwemmt werden.
Die vollmundigen Versprechen der Bundespolitik reden gar von 500 Milliarden Euro.
Können Sie sich die große Summe an Geld vorstellen, mit der die Bundesregierung im letzten Jahr gewedelt hat?
Schwierig, deshalb versuchen wir das nun gemeinsam.
Stellen Sie sich ein 100 m langes Fußballfeld mit einer richtig schönen Villa von fünf Millionen Euro darauf vor.
Und genau das befindet sich nun gedanklich auf der rechten Straßenseite, die wir nun gemeinsam entlang gehen.
Ich denke, das ist vorstellbar.
Wenn wir nun den Blick von rechts nach links lenken, dann steht auf der linken Straßenseite genau dieselbe Villa und damit weitere 5 Millionen Euro.
Wenn wir somit die Straße entlang gehen, sehen wir auf 100 m einen Wert von zehn Millionen Euro.
Haben Sie noch Luft? Dann gehen wir gemeinsam diese wundervolle luxuriöse Straße einen Kilometer entlang, also 10 Mal 100 Meter und damit 10 Villen rechts und 10 Villen links.
Also zehnmal hintereinander einen Wert von 10 Millionen Euro und damit sehen wir auf diesem ersten Kilometer Werte von 100 Millionen Euro.
Die Vorstellung wird nun schon etwas schwieriger, aber ich denke noch immer irgendwie machbar.
Jetzt wird’s aber interessant.
Stellen Sie sich mal diese Straße von Malsch bis nach Rom vor. Diese ist 1.000 km lang und bietet damit Platz für 1.000 Mal 100 Millionen Euro, also 100 Milliarden Euro.
Und wenn Sie sich nun diese durchaus luxuriöse Straße von Malsch bis Rom fünfmal nebeneinander vorstellen, dann haben wir die 500 Milliarden Euro, von denen die große Politik die ganze Zeit geredet hat.
Faszinierend!
Nun denken sie alle zurecht, dass wir damit in allen Kommunen so richtig was umsetzen.
Doch wenn man die geplante Verteilung ansetzt die bisher für alles Mögliche was von Bund, auf Land, auf Landkreise, auf Kommunen verteilt wurde, ja dann - ja dann, kommt in Malsch nicht wirklich so viel Geld an. Und wir werden damit nicht alle Straßen, nicht alle Brücken und nicht alle kommunalen Gebäude, Sporthallen und und und sanieren oder gar neu bauen können.
Wir nehmen das Geld aber selbstverständlich dankbar an und finden im Gemeinderat sicherlich gute Verwendung.
Sie sehen, wir leben in durchaus sehr spannenden Zeiten.
Ich könnte Ihnen noch viele weitere Themen erläutern, die uns derzeit umtreiben und wir vor uns herschieben, doch das würde den heutigen Rahmen sprengen und zu Beginn meiner Rede hatte ich Ihnen versprochen nicht auszuufern.
Daher möchte ich nun von unserer Arbeit auf eine andere nicht minder wichtige Arbeit zu sprechen kommen.
Dem Ehrenamt.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Gäste,
wir leben in einer Zeit, die uns in vielerlei Hinsicht fordert. Gerade dann zeigt sich, wie wertvoll ein starkes Miteinander ist. Der Zusammenhalt in unserer Gemeinde und das Engagement vieler Einzelner sind es, die uns nicht nur helfen Herausforderungen zu bewältigen, sondern auch gemeinsam voranzukommen und uns weiterzuentwickeln.
In unserer Gemeinde engagieren sich zahlreiche Menschen ehrenamtlich – in Vereinen, sozialen Einrichtungen, Kirchengemeinden und vielfältigen Organisationen. Sie alle tragen dazu bei, unser Zusammenleben lebendig, solidarisch und menschlich zu gestalten. Für diesen Einsatz möchte ich – im Namen der Gemeindeverwaltung, des Gemeinderats und auch ganz persönlich – herzlich danken.
Heute Abend dürfen wir Menschen auszeichnen, die sich in besonderer Weise für das Gemeinwohl eingesetzt haben. Mit dieser Ehrung würdigen wir Persönlichkeiten, die ihre Zeit, ihre Kraft und ihr Engagement in den Dienst unserer Gemeinschaft stellen – oft fernab der Öffentlichkeit, aber stets mit großer Überzeugung, viel Herz und dem festen Ziel, unsere Gemeinde zu stärken.
Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger basiert auf Vorschlägen aus der Bürgerschaft, von Vereinen und Institutionen. Mein besonderer Dank gilt dabei dem Ältestenrat, der sich jedes Jahr der anspruchsvollen Aufgabe stellt, aus vielen beeindruckenden Vorschlägen eine Auswahl zu treffen. Gleichzeitig möchte ich Sie ermutigen: Wenn Sie Menschen kennen, die sich in herausragender Weise engagieren, reichen Sie gerne jederzeit Vorschläge bei der Gemeindeverwaltung ein.
Schon heute möchte ich außerdem auf den nächsten Ehrungsabend hinweisen, der am 24. April hier im Bürgerhaus stattfinden wird. Auch dann werden wir wieder besondere Leistungen würdigen – von Sportlerinnen und Sportlern sowie Musikerinnen und Musikern mit Erfolgen im Jahr 2025 über langjährig aktive Vereinsmitglieder, Mehrfach-Blutspenderinnen und -Blutspender bis hin zu Menschen mit besonderen beruflichen Erfolgen.
Unsere heutigen Preisträgerinnen und Preisträger stehen stellvertretend für den Geist unserer Gemeinde. Sie handeln uneigennützig, verantwortungsbewusst und mit großer Leidenschaft für das Gemeinwohl. Ihr Einsatz verdient unsere höchste Anerkennung und unseren tiefen Respekt.
Bevor wir mit den Ehrungen beginnen, möchte ich mich sehr herzlich bei Walter Grimm bedanken, der erneut die Ehrenamtspreise gefertigt hat. Es ist eine Edelstahlkugel, die auf einem Syenit-Steinsockel angebracht ist. Folgende Beschriftung hat jeder Ehrenamtspreis:
Ehrenpreis der Gemeinde Malsch
überreicht am 09.01.2026
als Dank und Anerkennung für
vorbildliches ehrenamtliches Engagement.
Der Erste Ehrenamtspreis des heutigen Abends geht an das Team der Nikolausaktion der Kolpingsfamilie Malsch.
Ich darf die Nikoläuse sowie die verantwortlichen der Kolpingsfamilie auf die Bühne bitten:
Peter Kohm
Josef Gramespacher
Ferdinand Bartelt
Michael Lumpp
Rainer Warneck
Erika Dudenhausen
Hildegard Jung
Die Kolpingsfamilie hat es sich seit jeher zur Aufgabe gemacht, die Tradition rund um den Heiligen Nikolaus zu pflegen und lebendig zu halten. Schon Ende der 1960er-Jahre zogen einige Kolping-Männer durch die Familien von Malsch, um den Kindern die echte Figur des heiligen Bischofs nahe zu bringen als Vorbild für Güte, Nächstenliebe und Gerechtigkeit. 1994 wurde dieser Brauch neu belebt und bis heute mit großer Hingabe fortgeführt.
Der Nikolaus, wie ihn die Kolpingsfamilie darstellt, ist ein echter Bischof mit Mitra, Bischofsstab und einer Botschaft, die weit über das Überreichen von Geschenken hinausgeht. Jahr für Jahr sind am Abend des 6. Dezember fünf Nikolausgruppen in unserer Gemeinde unterwegs. Insgesamt warten 60 bis 70 Kinder voller Vorfreude auf diesen besonderen Besuch. Und nicht nur die Kinder, sondern auch die Nikoläuse selbst sind mit Herz und Begeisterung dabei. Es entstehen Begegnungen voller Wertschätzung, Geschichten, gegenseitiger Aufmerksamkeit und oft auch berührender Momente: Kinder, die Gedichte aufsagen, Musikstücke vortragen, Bilder malen oder gemeinsam mit dem Nikolaus Lieder singen.
Doch die Kolpingsfamilie schaut auch über diesen Rahmen hinaus: Je nach Bedarf besucht der Nikolaus sogar Kindergärten oder die Flüchtlingsunterkunft. Und das alles geschieht vollkommen kostenfrei. Spenden, die gegeben werden, fließen weiter in Projekte zugunsten von Kindern und Familien – sei es für Wasserzisternen in Afrika oder als Unterstützung für die Kinder nach der Flut im Ahrtal. Dieses Engagement zeigt: Der Gedanke des Heiligen Nikolaus wird nicht nur verkleidet, sondern tatsächlich gelebt.
Für dieses außergewöhnliche Engagement, für Jahrzehnte des Einsatzes, der Herzenswärme, der Zuverlässigkeit und des sozialen Wirkens, verleiht die Gemeinde Malsch heute den Ehrenamtspreis 2026 an die Nikolausaktion der Kolpingsfamilie.
Ich gratuliere Ihnen von Herzen und danke Ihnen im Namen der gesamten Gemeinde für Ihren unschätzbaren Beitrag zu unserem gesellschaftlichen Miteinander.
Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank.
Mit einem weiteren Ehrenamtspreis darf ich die „Hilf mit in Malsch“ Aktion auszeichnen. Ich darf die ehrenamtlichen Helfer auf die Bühne bitten
Jörg und Yvonne Kubaille Silvia Schosser
Ursula Gasteiger Ilona Gurdian Fritz
Jasmin Kosina Saskia Maier
Alexander u. Katharina Louis Isabella Süß
Ulrike Hirschfeld Nicole Zimmer
Beate Habermann Ann-Katrin Siedler
Marina Maier Thea Karcher-Kastner
Waldtraud Haitz Nadine Petsch
Jennifer Faass Patrick Neumaier
Sibylle Lohbrunner Julia Sehitz
Sandra Kohm Christine Sell
Rita Kohm Sara Pfeiffer
Janine Wentzler Elke Merten
Sarah Simm Niklas Gasteiger
Daniela, Lina u. Joshua Burghardt
Ian Kopp Viona Nold
Arson König
Nun darf ich eine weitere Initiative würdigen, die zeigt, wie viel Herz, Engagement und Kreativität in unserer Gemeinde steckt. Eine Aktion, die aus einer kleinen Idee entstanden ist – und mittlerweile zu einem festen Bestandteil unseres Malscher Jahres geworden ist: die Flohmarkt- und Sammelaktion „Hilf mit in Malsch“.
In diesem Jahr fand sie bereits zum achten Mal statt – organisiert in den Räumen des Jugendhauses und des Familienzentrums. Die Wurzeln liegen in einer einfachen, aber klugen Idee: „Für den Mülleimer zu schade“ - aus dieser Facebookgruppe, in der Dinge weitergegeben werden, entwickelte sich der Gedanke, einen echten Flohmarkt zu organisieren – mit einem ganz besonderen Konzept. Ein Konzept, das sowohl nachhaltig ist als auch dem Gemeinwohl dient.
Zwei Wochen lang sammelt das Organisationsteam alles, was die Menschen in und um Malsch nicht mehr brauchen, aber gerne weitergeben möchten. Anschließend wird sortiert, geordnet und aufgebaut, bis die Räume mehr als voll und damit für den großen Aktionstag bereit sind. An diesem Tag kann jede und jeder kommen, stöbern, finden, mitnehmen – und genau das spenden, was man selbst geben möchte.
Der Gedanke dahinter ist so einfach wie kraftvoll: Hilfe soll von Malsch für Malsch kommen. Die Spenden fließen jedes Jahr in Herzensprojekte, die von den Verantwortlichen der Aktion selbst ausgewählt werden – mit der festen Überzeugung, dass diese gute Tat hier in unserer Gemeinde wirkt und ankommt.
Und die Wirkung lässt sich sehen:
Von 580 Euro im Jahr 2018 wuchs der Betrag stetig – bis hin zu beeindruckenden 3.291 Euro in diesem Jahr. Insgesamt wurden in acht Jahren über 15.000 Euro gesammelt und für gute Zwecke eingesetzt. Das ist nicht nur eine Zahl, das ist ein Zeichen. Ein Zeichen dafür was möglich wird, wenn Menschen zusammenstehen.
In den letzten Jahren gingen die Spenden unter anderem an das DRK Malsch, das Kinderhaus Malsch oder erst in diesem Jahr für Spielplatzkisten in Malsch und seinen Ortsteilen.
Beeindruckend ist auch die Entwicklung rund um das Jugendhaus und den Jugendhausverein, die sich von Anfang an von dieser Idee haben anstecken lassen. Was mit dem Backen von Pizzen begann, wurde zu einer echten Unterstützung in allen Bereichen: Kaffee- und Kuchenverkauf, helfende Hände, Mitgestalten und Mittragen. Eine wunderbare Kooperation, die zeigt, wie Initiativen wachsen, wenn Menschen mitziehen.
Denn genau das ist das Besondere an „Hilf mit in Malsch“: Aus einer Idee ist ein Projekt geworden, das viele verbindet. Generationen, Familien, Freundeskreise – von der Oma bis zur Enkelin stehen alle gemeinsam in den Räumen des Jugendhauses oder Familienzentrums, helfen, lachen, sortieren, und schaffen zusammen etwas, das größer ist als jede einzelne Spende.
Es geht hier nicht nur um Gegenstände.
Es geht um Gemeinschaft.
Um Verantwortung.
Und um den Mut, etwas einfach auszuprobieren – und dranzubleiben.
Für dieses Engagement, für diesen unermüdlichen Einsatz und für die Inspiration, die diese Aktion für unsere Gemeinde bedeutet, verleihen wir heute den Ehrenamtspreis 2026 an die Initiatorin Yvonne Kubaile und das gesamte Team von „Hilf mit in Malsch“ – verbunden mit einem herzlichen Dank an das Jugendhaus und seinen Verein für die langjährige Unterstützung. Ich gratuliere Ihnen von Herzen. Und ich danke Ihnen – im Namen der ganzen Gemeinde – für acht Jahre voller Hilfsbereitschaft, Kreativität und echter Malscher Solidarität.
Den Ehrenamtspreis darf ich stellvertretend an Yvonne Kubaile, der Initiatorin der „Hilf mit in Malsch“ Aktion, überreichen.
Liebe Anwesende,
an dieser Stelle lade ich Sie erneut ein, an den öffentlichen Gemeinderatssitzungen teilzunehmen. Nutzen Sie hierbei die Gelegenheit in der Fragestunde Ihre Anliegen vorzubringen oder besuchen Sie auch weiterhin meine Bürgersprechstunde im Rathaus Malsch oder in den Ortsverwaltungen. Ich freue mich immer über konstruktive und wertschätzende Teilnahme und vielfältige Themen. Denn erst diverse Anliegen und Perspektiven von unterschiedlichen Personen bereichern den Austausch und tragen dazu bei, dass wir gemeinsam wachsen und gute Lösungen finden.
Ich bedanke mich bei all meinen Kolleginnen und Kollegen
von Herzen für Euer Engagement, Eure Tatkraft und Eure großartige Arbeit im Dienst unserer Gemeinde, sowie für die gelungene Durchführung des heutigen Abends.
Ich bedanke mich ebenso herzlich bei den Mitgliedern des Gemeinderats und den Ortschaftsräten der drei Ortsteile für die gute, konstruktive, wertschätzende, produktive und zielgerichtete Zusammenarbeit zum Wohle von Malsch.
Wir haben auch weiterhin gemeinsam viele Themen auf der Agenda. Damit alles reibungslos läuft, müssen wir an einem Strang in dieselbe Richtung ziehen und auch künftig gegenseitiges Vertrauen noch größer schreiben.
Ein weiterer, ebenso herzlicher Dank gilt all jenen, die sich mit großer Hingabe im Ehrenamt engagieren. Sie sind das Rückgrat unserer Gesellschaft, und durch Ihre Zeit, Ihre Tatkraft und Ihr Herzblut schenken Sie unserer Gemeinschaft ein unschätzbares Geschenk. Sie bereichern unser Leben mit Wärme, Vielfalt und Zusammenhalt. Dafür möchte ich Ihnen nicht nur meine aufrichtige Anerkennung aussprechen, sondern Ihnen auch von Herzen danken. Möge Ihr Einsatz weiterhin Früchte tragen und unsere Gesellschaft positiv und nachhaltig gestalten.
Der Dank an die ehrenamtlich tätigen gilt genauso herzlich an die Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr und des DRK. Ihr seid immer da, wenn es nicht nur sprichwörtlich brennt oder wieder mal richtig weh tut. Danke auch an das DRK Malsch für Eure heutige Bereitschaft.
Ein ebenso großer Dank gebührt unseren Gewerbetreibenden und den Investoren. Sie sind nicht nur eine wirtschaftliche Stütze, sondern auch Gestalter unserer Gemeinde. Mit Ihrem Unternehmergeist, Ihrer Tatkraft und Ihrem Engagement schaffen Sie nicht nur Arbeits- und Ausbildungsplätze, sondern tragen auch wesentlich dazu bei, unser Gemeindeleben lebendig und vielfältig zu halten. Danke für den vertrauensvollen und wertschätzenden Austausch, der die Basis für eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit bildet.
Von Herzen möchte ich mich auch bei Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, bedanken. Danke für die vielen herzlichen und wertschätzenden Begegnungen, für Ihre konstruktiven Anregungen und Ihre ehrliche Kritik, aber vor allem für das Vertrauen, das Sie mir immer wieder entgegenbringen. Ihr Engagement, Ihre Ideen und Ihre Verbundenheit sind das, was unsere Gemeinde so besonders macht.
Es erfüllt mich mit großer Freude, dass Sie heute wieder so zahlreich hier sind. Diese Verbundenheit und das starke Miteinander in unserer Gemeinde tun einfach gut. Sie zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind – und dass wir diesen Weg weiterhin gemeinsam erfolgreichen gehen werden.
Ich blicke mit Zuversicht und Begeisterung auf die kommenden Jahre und freue mich auf die sehr vielfältigen und spannenden Themen, die wir gemeinsam noch angehen wollen und im Sinne aller auch umsetzen müssen.
Freuen Sie sich erneut auf den Jahresrückblick für 2025, der Ihnen demnächst wieder in die Briefkästen zugestellt wird oder auch in den Rathäusern und sonstigen Liegenschaften vorliegt.
Ein weiterer Dank des heutigen Abends geht an die Organisationen und Vereine für die zahlreichen Einladungen zu den vielfältigen und wunderbaren Aktivitäten und Veranstaltungen, bei denen ich im Rahmen meiner Möglichkeiten gerne anwesend bin.
Vielen Dank auch an unser Wirtsehepaar Nicole und Bobby Müller mit allen Mitarbeitenden für die gute Zusammenarbeit und die heutige Bewirtung.
Danke an den Musikverein Malsch, dass Ihr hier heute musikalisch wie immer sehr professionell mit tollen Liedern den Abend bereichert. Ich freue mich auch, dass ich euch "überzeugen konnte" und Ihr als letztes Lied später das Badnerlied spielen werdet. Und danach können wir dann gerne auf das neue Jahr anstoßen, aber erst nach dem spritzigen Auftritt der beiden Glitzergirls der GroKaGe Malsch, bei denen ich mich auch recht herzlich bedanke.
Zum Schluss danke ich Dir, meiner lieben Helga von Herzen. Du gibst mir auch weiterhin Halt, vor allem an den fordernden, stressigen und „hochgradig spannenden Tagen“, wie ich diese gerne bezeichne.
Deine Geduld, dein Verständnis und deine Unterstützung bedeuten mir viel.
Ich bin mir sicher, dass ich nicht immer einfach bin, von leicht will ich gar nicht sprechen.
Danke, dass Du an meiner Seite stehst, sowohl im Alltag, bei Anlässen und den mir wichtigen Veranstaltungen.
Ohne Dich ginge vieles nicht. Dafür danke ich Dir.
Schließen möchte ich - jetzt aber wirklich - in diesem Jahr etwas anders als die Jahre davor, auch wenn meine Wünsche und meine Versprechungen noch immer gültig sind.
Viele beenden eine Rede mit einem Zitat von Nietzsche, Schopenhauer, Goethe, Schiller, oder oder oder.
Ich habe zum Abschluss etwas gefunden, das uns nachdenklich und dankbar stimmen sollte. Auf einem Bild fand ich folgendes:
LIES DAS, BEVOR DU DICH WIEDER BESCHWERST:
Deshalb, atme tief durch, schau dich um und sei dankbar.
Denn du lebst bereits das Gebet eines anderen.
Herzlichen Dank